Telekom kauft Internet-Unternehmen Strato auf

Letzten Donnerstag bestätigte die deutsche Telekom die Übernahme des Internetanbieters Strato. Die einstige Tochterfirma des Telekommunikationsunternehmens Freenet wechselte für rund 275 Millionen Euro seinen Besitzer.

Für eine Vielzahl an Privatkunden galt Strato als Inbegriff für eine günstige Flatrate. Da Freenet allerdings sein Hauptaugenmerk auf die Mobilfunkbranche legen möchte, bot man das Tochterunternehmen zum Verkauf an. Neben Telekom hatten auch einige andere Internetdienstleister, darunter auch United Internet, die Nummer Eins in diesem Sektor, ihr Interesse an dem Internetanbieter bekundeten. Schlussendlich konnte sich allerdings doch Telekom mit einem Gebot von 275 Millionen Euro durchsetzen.

Mit der Übernahme steigt die Telekom laut eigenen Aussagen zur Nummer zwei im Bereich Webhosting-Produkte auf. Telekom muss allerdings noch auf die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden für die Übernahme warten.

Ausschlaggebend, dass man sich um die Übernahme Stratos bemühte, war nach Meinung des Telekom-Vorstands Niek Jan van Damme, die große Chance sich im Hosting-Bereich zu den Marktführern zählen zu können. Das Angebot, welches Strato seinen Kunden anbot war breit gefächert: Von Produkten wie E-Mail, Websites, Blogs und Online-Shops bis hin zu Dienstleistungen zur Datenspeicherung auf physischen und virtuellen Servern war alles dabei. Bei der ehemaligen Freenet-Tochter sind rund 500 Mitarbeiter beschäftigt, die knapp vier Millionen Domains betreuen.  Die Ziele der beiden Parteien waren bereits vor dem Verkauf eindeutig: Während Freenet mit dem Geld aus dem Strato-Verkauf seine Schulden verringern möchte, hofft Telekom durch die Übernahme seinen Gewinn steigern zu können.

Quelle: handelsblatt.com

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