Ist bloggen out?
Nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, dachte ich mir, ich sollte auch meine Meinung zu dem Thema abgeben. In kurzer Form habe ich den Post bereits kommentiert, aber eigentlich kann man dazu noch so viel mehr schreiben.
Ganz unabhängig von anderen Stimmen bin ich der Meinung, dass man ‘Bloggen’ nich wirklich tot sagen kann. Bloggen ist meinermeinung nach eher eine möglichkeit, den Besuchern seine Inhalte, Neuigkeiten oder sonst was mitzuteilen. Deshalb kann man so etwas schlecht als ‘Out’ dekladieren. Viele, besonders große Blogs, haben neben der eigentlichen Blogseite oft auch Statische Seiten mit Informationen zu einem Bestimmten Thema (SEO, Webdesign, WordPress oder was auch immer).
Um es mit Darren Rowse Worten zu sagen: “Blogging is not dead – it’s evolving.”. Zu deutsch heißt das etwa, dass die Bloggerszene lediglich in der Entwicklung steht und nicht tot ist. Weiterhin schreibt er als Tipp, die Entwicklung nie aufzugeben um die eigenen Seiten immer weiter zu entwickeln und ständig aktuell zu halten.
Gründe für die Annahme, Bloggen sei Out gibt es allerdings: Es gab soviele Blogs, die aus einem Trend vor ein paar Monaten heraus entstanden sind und viele von denen haben kaum ein paar Wochen durchgehalten. Würde man die ganze Blogszene nun erst seit kurzem kennen, könnte man daher meinen dass war es schon. Allerdings: Blogs gibt es ja nicht erst seit gestern. Immerhin haben viele schon einige Jahre auf dem Buckel und werden immer noch von vielen Besuchern gelesen und weiterempfolen.
Diese Trendblogger kann man aber auch auf andere Möglichkeiten des Webpublishing übertragen. Nehmen wir beispielsweise Foren: Ich finde, der Drang ein eigenes Forum zu haben, nichts zu bezahlen und tausende Besucher nach 2 Tagen zu haben, ist in der letzten Zeit stark zurück gegangen. Ich gebe zu, vor einiger Zeit hab ich auch ein Forum gestartet, was aber auch nach über einem Jahr kaum vernünftig lief – trotz einiger Versuche der ‘Vermarktung’. Der Markt war einfach komplett überfüllt und zugemüllt.
Genauso wie mit den Foren wird es aber auch bald den Blogs ergehen (denke ich). Noch ist es relativ einfach einen Blog zu einem Thema zu starten, was bereits heiß umkämpft ist. Man hat eventuel einen kleinen Nachteil gegenüber den ‘Konkurrenten’ , aber im großen und ganzen kann man es auch so schaffen. Zumindest wenn man nicht rein aus Profitgier solch eine Website ins leben ruft.
Das alles ist nun eher reine Spekulation, aber eigentlich ein recht interessantes Thema. Wie steht ihr dazu?
Blogeinnahmen veröffentlichen. Warum?
Was mir auffällt, in meiner noch recht kurzen Bloggerkarriere ist, dass viele erfolgreichere Blogs stehts mit monatlichen Einnahme und evtl. Ausgaben viele Leser anlocken. Was mich dabei wundert, dass das nicht auf die Besucher schlägt. Immerhin möchte ja nicht jeder wissen, wieviel der Besitzer bzw. Autor der jeweiligen Website (oder Blog) durch meinen Besuch verdient hat. Sollte man die genauen Zahlen nicht lieber für sich behalten und höchstens Schätzungen bzw. ungefähre Daten veröffentlichen?
Dies soll natürlich nicht heißen, dass man durch das Bloggen keine Einnahmen machen soll, aber seltsam ist es doch. Immerhin sind die Leser der Finanzen meistens auch die eigentliche Zielgruppe des Blogs und des Autors. Fühlt man sich da nicht etwas… ich will nicht sagen ‘verarscht’, aber etwas weniger provokativ und es würde passen.
Nochmal: Das soll selbstverständlich nichts gegen jene Blogger sein, die dieses selbst veröffentlichen. Es wundert mich nur jedes mal, wenn ich so etwas lese. Wenn beispielsweise ein großer, weltbekannter Konzern ähnliche Zahlen veröffentlicht, bekommen zumindest die eigentlichen Kunden nicht besonders viel davon mit. Wenn dann nur indirekt bzw. durch Skandale oder Krisen. Oder kennt jemand zufällig die genauen Einnahmen und Ausgaben von etwa BMW oder Siemens? Wahrscheinlich nicht ![]()
Ich hoffe, dass sich nun keiner Angegriffen oder Beleidigt fühlt. Wenn doch, möchte ich mich hiermit dafür entschuldigen und versicher euch, dass dies keine Absicht war
Windows LiveWriter – Blogposts am PC erstellen
Für Windows gibts das kostenlose Programm Windows Live, womit man seine Blogeinträge recht einfach am PC erstellen kann. Durch einen eingebauten WYSIWYG Editor hat man auch einen direkten Einblick in den verfassten Beitrag. So lassen sich Bilder einfügen und Texte formatieren wenn die Blogsoftware nur wenig derartige Funktionen bietet. Auch andere Möglichkeiten, wie das Einbinden von Videos, Fotoalben und Tabellen sind möglich.
Desweiteren hat man die Funktion, den Beitrag direkt auf der Website zu veröffentlichen, ohne das Adminmenü des Blogs aufzurufen. Falls man doch einmal in den Administrations Bereich muss, wird der Link in der Software automatisch erkannt.

Die Synchronisation mit dem Onlineblog funktioniert ebenfalls einfach. Man muss lediglich die Url zum Blog, und die Logindaten des Administrators eintippen. Der Rest wird automatsich erkannt. So werden unteranderem auch WordPress Blogs erkannt und Funktionen wie die Vorschau des Beitrages möglich.
Durch Plugins lässt sich das Programm auch erweitern, um die Funktionen z.B. des Editors weiter auszubauen.
Übrigends muss man wenn man einen WordPress-Blog nutzt darauf achten, dass die XML-RPC Schnittstelle im Adminbereich aktiviert ist. Den Punkt findet man unter Einstellungen -> Schreiben.
Hat man das Häkchen gesetzt, ist der Fehler behoben und die Synchronisation mit dem Blog kann vollständig durchgeführt werden ![]()
Das Programm bekommt ihr übrigends hier.
Bei der Installation achtet ihr am besten darauf, dass ihr nichts unnötiges ankreuzt und Installiert. Das meiste braucht man eh nicht und die Installation geht dann bis ins unendliche.
Twitter für Blogger
Auch wenn ich “Twitter” nichtmehr hören kann, und ich das auch nicht wirklich nutze, soll es laut Eisy besonders für neue Blogs und junge Blogger interessant sein. Den dadurch haben auch junge Blogger die Möglichkeit, aktuelle Themen in Artikel zuverfassen und so einige Besucher abzugreifen, die kurz darauf das selbe Thema ergooglen. Wenn man also schnell schaltet, und passende Texte verfasst, hat man einen großen Vorteil als wenn es schon zehn und mehr Blogs gibt, die darüber bloggen.
Also sollte man trotz der kurzen Beiträgen mit höchstens 140 Wörtern den richtigen Leuten folgen, wo auch provokante Themen behandelt werden. Dadurch erfährt man von Themen, die sonst keiner bloggt. Das ist der Wahrheit! Natürlich ist dies keine Allheilformel, aber mit etwas geschick und den richtigen Leuten kann das echt nützlich sein.
Also: Wer schneller als alle anderen ist, kassiert auch Besucher und Backlinks und somit Erfolg. Mit dem richtigen Riecher ist das auch mit “Twitter” möglich. Mal sehen, ob ich den Service in nächster Zeit auch nutzen werde. Erfolge sollen dadurch ja möglich sein, aber ich werde mir das ganze erstmal anschauen und mich vertraut machen.
Follow me on Twitter
Fragen?