1,1 Millionen US-Dollar für wohltätige Zwecke

Blizzard, bekannt als Hersteller des Onlinerollenspieles World of Warcraft, hat vor kurzem einen Betrag von 1,1 Millionen US-Dollar an die »Make-A-Wish«-Stiftung gespendet.
Mike Morhaime, Chef des Unternehmens, übergab den Check vor wenigen Tagen an die Stiftung. Diese kümmert sich darum, dass Kinder mit lebensbedrohlichen Krankheiten und deren Angehörige unterstützt werden können.
Der Betrag entstand laut Blizzard durch eine Spende von 50 Cent pro Dollar, den die WoW-Spieler für ein InGame-Pet namens “Pandaren-Mönch” bezahlten.
Im Rahmen dieser Spende wurden 15 Kinder der unterstützten Organisation in die Hallen des Spieleherstellers eingeladen, um einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können.
Morhaime unterstreicht die lange Zusammenarbeit mit der Stiftung und lobt die World of Warcraft Spieler für ihr Interesse an dem Onlinespiel aber auch für die Unterstützung bedürftiger.

Microsoft Patch-Day im Februar

Insgesamt wurden in 13 Bulletins 26 bekannte Sicherheitslücken bei Microsoft geschlossen. Zum Patchday im Februar veröffentliche Microsoft Patches für kritische Sicherheitslücken auf sämtlichen noch unterstützten Betriebssysteme seit Windows 2000 SP4, inklusive Server 2003 und 2008. Natürlich für die 32- und 64 Bit-Version.
Die Patches für Office XP, 2003, 2004 und für den Mac wurden als „wichtig“ markiert.

So kann der Angreifer mit Hilfe der Programmierfehler eventuell fremde Rechner unter seine Kontrolle bringen, in dem er dort einen schädlichen Code „einschleust“.

Nach Angaben des Microsoft Security Response Center Blog sind die veröffentlichen Bulletins besonders eilig und sollten daher dringend installiert werden.
Neu ist nach Angaben von Microsoft das Bulletin MS10-015, wodurch die Rechteausweitung in der Virtual DOS Machine ermöglicht wird. Die Virtual DOS Machine wurde vor 17 Jahren ins System integriert. Für die Schwachstelle gibt es seit kurzer Zeit einen Exploit-Code.
Das neuste, erfolgreiche Betriebssystem von Microsoft ist Windows 7

Google Buzz: Droht das Ende für Facebook und Co.?

Ab sofort gibt es einen neuen Konkurrenten für Facebook & Twitter. Google startet mit seinem Angebot „Buzz“ und greift damit direkt in den Markt der Echtzeitkommunikation ein.

Die neue Funktion wird in Google Mail als Tab erscheinen und zeigen, was die eigenen Freunde und Bekannten gerade machen. Buzz nutzt die Kontakt-Liste von Google Mail und kann daher bereits auf eine äußerst große Datenbasis zugreifen.

Videos können direkt in Buzz wiedergegeben werden. Fotos kann man in einem, eigens von Google entwickelten Bildbetrachter betrachten. Die Bilder werden so groß wie möglich angezeigt, bei der schnellstmöglichen Ladezeit.

Auch datenschutzrechtlich ist Buzz auf dem neuesten Stand. Der Nutzer entscheidet selbst, ob die Inhalte von ihm privat oder öffentlich zugänglich sind. Wer sich für die öffentlichen Einträge entscheidet, wird feststellen das die Einträge direkt im Google-Profil erfasst werden. Googles Echtzeitsuche nimmt diese Informationen dann direkt auf.

Die Nachrichten, die über Google Buzz gesendet werden, sind nicht nur in einer Buzz-Liste mit den Nachrichten, sondern auch in der Inbox von Google Mail. In Google Mail erkennt man diese Nachrichten an einem kleinen Buzz-Symbol.

Interessant ist, wenn die eigenen Freunde und Bekannten etwas für wichtig empfinden, wird es auch bei einem selbst in der Inbox angezeigt – auch wenn man dem eigentlichen Urheber der ursprünglichen Nachricht noch nicht folgt.
Umso mehr Menschen eine Nachricht als interessant oder uninteressant markieren, umso besser wird die automatische Software zur Kontrolle der Nachrichten funktionieren.

Ähnlich wie bei dem Konkurrenten Twitter, kann mit einem @Username, eine Nachricht direkt an einen Benutzer geschickt werden.

Für die Zukunft plant Google, eine Version speziell für Unternehmen zu veröffentlichen.
Mit UMTS ist es leichter möglich, zum Beispiel mit dem Symbian auch auf Google Buzz zuzugreifen.

Ende der Netzneutralität? Telefónica bittet zur Kasse

In Zukunft möchte der spanische IT-Riese Telefónica zusätzlich Profit erwirtschaften, indem man Geld für die Nutzung der eigenen Netze verlangt. „Die Suchmaschinen nutzen unser Netz, ohne dass sie irgendetwas dafür bezahlen“, sagte der Sprecher César Alierta von der Telefónica-Gesellschaft.
Mit dieser Aussage dürften natürlich die großen Suchmaschinen wie Google, Bing und Ask.com gemeint sein. Weiter sagte der Sprecher: „Das ist schön für sie, aber schlecht für uns. Aber es ist auch evident, dass dies nicht so weitergehen kann.“.
Die spanische Gesellschaft ist einer der ersten der großen Anbieter, die sich gegen eine sogenannte Netzneutralität ausspricht und von den großen Suchmaschinen eine Gebühr erhalten wollen.
Der Suchmaschinenbetreiber Google ist durch das Crawlen des Internets für rund 6 Prozent des Datentransfers im Internet zuständig. Dies teilte die dpa mit. Nach Angaben von Alierta soll das Unternehmen Telefónica zu einer großen Plattform für Dienstleistungen ausbauen. Allerdings nicht kostenlos: „Wenn aber die Märkte glauben, dass wir bei alldem keinen Cent kassieren werden, haben sie sich komplett geirrt.“.
Dienstleistungsanbieter wie Google, Bing und Amazon kaufen jedoch bereits die Anbindung bei dem Betreiber der Rechenzentren ein. Somit bezahlen die Dienstleister bereits für den Datentransfer und würden somit doppelt bezahlen.
Auch bei erfahrenen Internet-Bloggern regt sich der Widerstand, immerhin wird bereits jetzt doppelt für den Traffic der entsteht, bezahlt.
Der Endkunde zahlt mit dem Abschluss seines Telefon- und Internetzugangs um somit auf die Website zugreifen zu können und dann noch einmal der Dienstleistungsanbieter der sich ein Server, bzw. ein Rechenzentrum gemietet hat. Auch der Anbieter des Rechenzentrums muss für den Datentransfer zahlen.

Agentur für Internetsicherheit: Vorsicht vor Social Networks

Die Social Networks boomen zur Zeit wie keine andere Branche im Internet; Meinvz, Schuelervz, Facebook, Myspace oder einfach nur Schueler.cc, jeder kennt sie und die Zuwachsraten sind enorm. Doch jetzt schlagen nicht nur Datenschützer, sondern auch die Agentur für Internetsicherheit Alarm und raten zur Vorsicht.
Die Europäische Agentur für Internetsicherheit (ENISA) warnt in einem neuen Bericht vor Identitätsdiebstahl und Verbreitung von Malware. Die Social Netorks, die besonders bei Jugendlichen äußerst beliebt sind und teils hohe Anmelderaten im zweistelligen Bereich verzeichnen, werden zunehmend gefährlicher.
Die ENISA stellt daher ein paar „goldene Regeln“ auf, um diese Gefahren in Zukunft bekämpfen und damit die Schäden zu verringern.
Die User sollen daher niemals echte Namen verwenden und darauf vertrauen, dass man unter dem Spitznamen in den Community’s gefunden wird.
Nach einer Sitzung (also nachdem man fertig ist) ist es ratsam sich aus dem Netzwerk ausloggen. Das Passwort darf dabei aus Sicherheitsgründen selbstverständlich nicht gespeichert werden.
Auch ist es besser, seine geschäftlichen und privaten Kontakte nicht gemeinsam in einen Account gemeinsam zu verwalten. Alle Daten sollen, sofern möglich, auf den Privatsphäre-Modus gestellt werden, damit die Daten nicht von einem Crawler erfasst werden können.
In Europa gibt es aktuell über 200 Millionen Nutzer von Sozialen Netzwerken. Davon wird überwiegend Facebook genutzt. Aufgrund der hohen Zahl von mobilen Zugängen zu Facebook (rund 65 Millionen, bis 2012 rund 135 Millionen) wird außerdem dazu geraten, keine persönlichen Daten auf dem Handy / Smartphone zu speichern.
Falls es zu einem Verlust kommt, sollte man unbedingt alle Passwörter ändern und eine Verlustanzeige bei der Polizei erstatten.

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